© René Erbstroh
Leon Zmelty

Leon Zmelty

Komponist · Gitarrist · Musikwissenschaftler

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In seiner Musik zeichnet sich Leon Zmelty durch eine Auflösung der Grenzen zwischen verschiedenen Genres aus. Von geräuschhaften, experimentellen Klängen und Mikrotonalität bis hin zu klassisch-romantischen Momenten lassen sich vielfältige Anklänge entdecken. Musiktheater und die Auseinandersetzung mit sozialer Verantwortung nehmen einen besonderen Platz in seinem Schaffen ein.

1997 in Lahnstein geboren, studierte er Komposition und Musiktheorie bei Gordon Kampe in Hamburg, bei Moritz Eggert in München sowie bei Yair Klartag in Jerusalem.

Meisterkurse führten ihn u. a. zu Georg Friedrich Haas und Vladimir Tarnopolski. Er erhielt zahlreiche Preise und Stipendien, darunter ein Residenzstipendium an der Cité internationale des arts in Paris und das Musikstipendium der Stadt München. 2025 wurde er in der Süddeutschen Zeitung als „Hoffnungsträger Kultur" porträtiert, in die Junge Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz gewählt und zum Künstlerischen Leiter des aDevantgarde Festivals ernannt.

Zmeltys Werke wurden von den Münchner Philharmonikern, dem Philharmonischen Orchester Kiel und dem Ensemble der/gelbe/klang aufgeführt. Seine erste Oper Einladung zur Enthauptung nach Vladimir Nabokov wurde als „neues Theater für eine neue Zeit" gefeiert. 2025 erlebte seine gemeinsam mit Jugendlichen komponierte „Hymne gegen Rassismus" ihre Uraufführung in der BMW Arena. Daneben promoviert er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule für Musik und Theater München über die Musikhochschule im Nationalsozialismus.

Video 1
Video 2
Video 3
Einladung zur Enthauptung
„Zmelty hat, das darf nach dieser Uraufführung ohne Risiko behauptet werden, ein starkes Talent für Theater mit Musik."
Robert Braunmüller, Abendzeitung München
„Er komponiert nicht modern, nicht seriell, nicht atonal. Er nutzt, was die Musik, sowohl die neue als auch die romantische oder die Volksmusik, hergibt. […] Es ist ein blumiger, ein sehr greifbarer Stil. Doch ähnlich dem kargen Bühnenbild füllt auch er die Musik nicht aus. Sie bleibt dünn und seiden und kann gerade deshalb ernsthaft erzählen und wirken."
Rita Argauer, Süddeutsche Zeitung
„Ein grandioser Opernabend."
Dr. Ruth Renée Reif, Orpheus Magazin
„Kraftvoller und demütiger hätten Zmelty und Chagina ihre Stimmen in diesen Tagen nicht nutzen können."
Katharina Stark, Donaukurier
„Das Zauberwerk ist ‚Orchideen Vergessen' von Matthias Wunderl und Leon Zmelty."
Egbert Tholl, Süddeutsche Zeitung
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Bei Fragen und Anregungen schreiben Sie mir gerne über das Formular oder per Mail an leon.zmelty@gmx.de!

© 2025 Leon Zmelty

Leon Zmelty

Leon Zmeltys Musik zeichnet sich durch eine große stilistische Offenheit und das Auflösen von Genregrenzen aus. In seinen Kompositionen lassen sich Elemente von geräuschhaften, experimentellen Klängen, Mikrotonalität, klassisch-romantischen Idiomen sowie Einflüsse aus Jazz und Pop entdecken.
Leon Zmelty
Ausbildung & Werdegang
Geboren 1997 in Lahnstein, wuchs Leon Zmelty in einem musikalischen Umfeld auf und erhielt früh Instrumentalunterricht in Gitarre, Klavier und Posaune. Nach seinem Bachelorstudium in Komposition und Musiktheorie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Gordon Kampe setzte er sein Studium an der Hochschule für Musik und Theater München bei Moritz Eggert und im Rahmen eines Erasmus-Semesters an der Jerusalem Academy of Music and Dance bei Yair Klartag fort. Wichtige Impulse erhielt er u. a. von Georg Friedrich Haas, Chaya Czernowin und Vladimir Tarnopolski.
Auszeichnungen & Stipendien
Musikstipendium der Stadt München · Stipendium „Junge Kunst / Neue Medien" · Residenzstipendium an der Cité Internationale des Arts in Paris · 1. Preis des Kompositionswettbewerbs des Landesmusikrats Hamburg · Finalist des Kompositionswettbewerbs „Tore zur Welt" des Theaters Kiel · Mitglied der Jungen Akademie | Mainz · Künstlerischer Leiter des aDevantgarde-Festivals.
Musiktheater & Werke
Neben kammermusikalischen und orchestralen Werken nimmt das Musiktheater einen besonderen Stellenwert in seinem Schaffen ein. Er realisierte Projekte von klassischem Musiktheater über Oper bis zu experimentellen Installationen, darunter „Das Biotop auf dem Nazisockel", „Orchideen Vergessen", „Whatever you say, say nothing" und „Rondo Okzidentale". Seine erste abendfüllende Oper Einladung zur Enthauptung nach Vladimir Nabokov (Libretto: Sören Sarbeck, Regie: Maria Chagina) wurde von der Presse als „neues Theater für eine neue Zeit" gefeiert (Rita Argauer, Süddeutsche Zeitung).
Klangkörper
Münchner Philharmoniker · Philharmonisches Staatsorchester Kiel · Landesjugendorchester Hamburg · Jewish Chamber Orchestra Munich · Ensemble der/gelbe/klang · Munich Tetra Brass · Quasar Saxophone Quartet · Neues Kollektiv München · Ensemble rauschgold · Ensemble Hadassa · chaos|cadence
Wissenschaft
Seit Anfang 2025 ist Zmelty Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule für Musik und Theater München und arbeitet dort an einem Promotionsprojekt über Verfolgte Mitglieder der Akademie der Tonkunst München im Nationalsozialismus.
Zum Forschungsprojekt →